Hochwasserrisikomanagement

von F.J.

Kurt Augustin, Abteilungsleiter 2 im MLUL führte in die Problematik ein. Frank Trosien, LfU W16 stellte den Planungsstand vor und Thomas Avermann, LfUW2 sprach zur Situation an der Wilhelmsthaler Brücke. Es schloss sich eine lebhafte Diskussion an, an der sich auch unsere drei Bundestagsabgeordneten beteiligten. Ulrich Frese stellte dann auch die wichtigste Frage: Wann ist mit der Umsetzung zu rechnen? Die Antwort war ernüchternd. Frühestens in 6 Jahren könnten nach derzeitigem Stand erste Maßnahmen in Angriff genommen werden. 

Geplante Hauptmaßnahme für Cantdorf ist eine HWS-Anlage, die den alten Bahndamm als Deich einbeziehen soll. Daneben sind Deichöffnungen geplant, um die Retentionsfläche zu vergrößern. Die Maßnahmebeschreibung liegt mir vor, ist aber doch zu umfangreich und ja eigentlich auch nur Papier.

Ich habe mir dann erlaubt, eine Maßnahme, die ja auch schon bei unserer ersten Bürgerversammlung angesprochen wurde, noch einmal vorzuschlagen. Am Kochsadurchfluss Bahndamm könnte der Bereich Am Bach mit wenig Aufwand im Hochwasserfall temporär gesichert werden. Dazu habe ich dann auch noch ein Papier für die Bürgermeisterin nachgereicht. Bin gespannt, was beim nächsten Hochwasser passiert.   

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